Mein Name ist Rémy Gogoll. Ich trainiere eine Frauenmannschaft, ich sitze im Vorstand meines Vereins, und ich habe dort eine Frauenabteilung mit aufgebaut. Der Fußball in Kierspe und im Märkischer Kreis ist nicht mein Geschäftsfeld, sondern mein Umfeld.
In diesem Umfeld habe ich immer wieder dieselbe Situation erlebt. Ein Mädchen entwickelt sich gut, irgendwann kommt eine Anfrage von einem größeren Verein, und eine Familie sitzt abends am Tisch und weiß nicht, was sie tun soll. Sie fragt den Trainer, der die Spielerin behalten möchte. Sie fragt den anfragenden Verein, der sie holen möchte. Und dann entscheidet sie nach Gefühl.
Manchmal geht das gut. Oft geht es schief, und zwar auf eine leise Art: ein Jahr Spielzeit verloren, die Freude am Sport verloren, die Schule nebenher liegengelassen. Es gibt kaum jemanden, der in dieser Situation unabhängig einordnet — im Mädchenfußball noch weniger als anderswo.
Genau dafür gibt es Gogoll Sportmanagement. Nicht als Vermittlungsgeschäft, sondern als Beratung, die man bezahlt und die deshalb keine anderen Interessen bedienen muss. Ich bereite mich derzeit auf die FIFA Football Agent Exam vor, weil die spätere Arbeit ab dem ersten Profivertrag eine Lizenz erfordert. Die Arbeit mit den Familien beginnt aber lange davor.
Was ich nicht bin: jemand, der Ihnen eine Karriere verspricht. Was ich sein kann: jemand, der Ihnen ehrlich sagt, was er sieht.