Mädchen- und Frauenfußball · Kierspe, Südwestfalen

Talent ist die eine Hälfte.
Die richtigen Entscheidungen sind die andere.

Unabhängige Begleitung für junge Fußballerinnen und ihre Familien — von der Jugend bis zum ersten Vertrag.

Kostenlos und unverbindlich. Keine Verkaufsveranstaltung.

Warum es uns gibt

Die schwierigen Fragen kommen nicht vom Platz.

Sie kommen abends am Küchentisch. Und meistens gibt es niemanden, den man fragen kann, der nicht selbst beteiligt ist.

„Wir wissen nicht, ob wir gerade einen Fehler machen.“

Ein Vereinswechsel, ein Angebot, eine Sichtung: Entscheidungen mit Folgen für Jahre, getroffen ohne jemanden, der unabhängig einordnet. Der Verein hat eine Meinung, der Trainer hat eine Meinung — beide sind Beteiligte.

„Niemand sagt ihr ehrlich, wo sie steht.“

Trainer haben eigene Interessen und wollen ihre Mannschaft zusammenhalten. Eltern sind befangen, und das zu Recht. Zwischen Aufbauen und Beschönigen liegt ein Unterschied, den von außen kaum jemand ausspricht.

„Und wenn es nicht klappt?“

Schule, Ausbildung, ein Leben nach dem Fußball — im Talentbetrieb werden sie selten mitgedacht. Dabei entscheidet gerade im Frauenfußball diese Frage über deutlich mehr Lebensjahre als die sportliche.

„Wem können wir überhaupt trauen?“

Das Berufsbild Spielerberater hat einen Ruf, und der kommt nicht von ungefähr. Wer bei Sechzehnjährigen an einem Wechsel verdient, hat ein Interesse an diesem Wechsel. Das muss man nicht unterstellen — man muss es nur wissen.

Das Versprechen

Wir bilden nicht aus. Dafür ist der Verein da. Wir sorgen dafür, dass die Entscheidungen um die Ausbildung herum stimmen.

Das Produkt ist nicht Training. Das Produkt ist Entscheidungssicherheit.

Das Programm

Drei Stufen, klar getrennt.

Jede Stufe hat eine eigene Aufgabe, eine eigene Altersspanne und ein eigenes Vergütungsmodell. Niemand muss alle drei durchlaufen.

  1. 01

    Entwickeln

    ca. 14 bis 17 Jahre

    Standortbestimmung, Entwicklungsplan und Begleitung bei allen Entscheidungen rund um die Ausbildung.

    Laufende Betreuung im Monatsprogramm

  2. 02

    Platzieren

    ca. 17 bis 20 Jahre

    Der Übergang in den Frauenbereich, in ein Leistungszentrum oder an ein US-College.

    Einmalhonorar für einen abgegrenzten Auftrag

  3. 03

    Managen

    ab dem ersten Vertrag

    Klassisches Karrieremanagement: Verträge, Wechsel, Vermarktung.

    Erst hier auf Provision, im Rahmen der FIFA-Obergrenzen

In den ersten beiden Stufen zahlen Sie für Arbeit, nicht für Vermittlung. Das ist kein Zufall, sondern Absicht — und es ist der Grund, warum diese Altersgruppe sonst kaum jemand betreut.

Die drei Stufen im Detail

Der Unterschied

Fünf Entscheidungen, die vorher getroffen wurden.

Vertrauen entsteht nicht durch Beteuerungen, sondern durch Regeln, die auch dann gelten, wenn sie unbequem werden.

  • Keine Provision im Jugendbereich.

    Festes Honorar für feste Leistung, unabhängig davon, was am Ende passiert. Es gibt keinen finanziellen Anreiz, zu einem Wechsel zu raten.

  • Schulische Laufbahn gleichrangig.

    Schule und Ausbildung stehen im Entwicklungsplan gleichwertig neben dem Fußball, nicht als Fußnote am Ende. Wer beides ernst nimmt, muss beides planen.

  • Selbstbeschränkung beim eigenen Verein.

    Spielerinnen aus der eigenen Mannschaft werden grundsätzlich nicht betreut. Diese Regel kostet Mandate, und genau das ist ihr Sinn.

  • Kinderschutz ist Handwerk, nicht Prosa.

    Erfahrung aus der Vorstandsarbeit und dem Aufbau einer Frauenabteilung, inklusive der Arbeit an Schutzkonzepten. Klare Kommunikationsregeln, Eltern immer eingebunden.

  • Zwölf Monate, dann endet der Vertrag.

    Keine automatische Verlängerung, keine Vorverträge auf spätere Mandate. Wer weiterarbeiten will, entscheidet sich neu — auf beiden Seiten.

Klarheit

Was wir nicht tun.

Eine Agentur erkennt man weniger daran, was sie anbietet, als daran, was sie ausschließt.

  • Wir drängen zu keinem Vereinswechsel.

    Bleiben ist häufiger richtig als gehen. Wenn ein Wechsel sinnvoll ist, sagen wir es — verdienen aber nichts daran.

  • Wir geben keine Erfolgsversprechen.

    Niemand kann eine Karriere garantieren. Wer Ihnen etwas anderes sagt, verkauft Ihnen etwas, das er nicht besitzt.

  • Wir betreuen keine Spielerinnen aus der eigenen Mannschaft.

    Grundsätzlich nicht, ohne Einzelfallprüfung. Ein Trainer, der an der Zukunft seiner eigenen Spielerinnen verdient, ist kein Trainer mehr.

  • Wir binden niemanden über zwölf Monate hinaus.

    Keine automatische Verlängerung, keine Vorverträge auf spätere Mandate. Die Zusammenarbeit muss sich jedes Jahr neu rechtfertigen.

Über mich

Ich habe zu oft gesehen, wie Familien diese Entscheidungen allein treffen.

Mein Name ist Rémy Gogoll. Ich trainiere eine Frauenmannschaft, ich sitze im Vorstand meines Vereins, und ich habe dort eine Frauenabteilung mit aufgebaut. Der Fußball in Kierspe und im Märkischer Kreis ist nicht mein Geschäftsfeld, sondern mein Umfeld.

In diesem Umfeld habe ich immer wieder dieselbe Situation erlebt. Ein Mädchen entwickelt sich gut, irgendwann kommt eine Anfrage von einem größeren Verein, und eine Familie sitzt abends am Tisch und weiß nicht, was sie tun soll. Sie fragt den Trainer, der die Spielerin behalten möchte. Sie fragt den anfragenden Verein, der sie holen möchte. Und dann entscheidet sie nach Gefühl.

Manchmal geht das gut. Oft geht es schief, und zwar auf eine leise Art: ein Jahr Spielzeit verloren, die Freude am Sport verloren, die Schule nebenher liegengelassen. Es gibt kaum jemanden, der in dieser Situation unabhängig einordnet — im Mädchenfußball noch weniger als anderswo.

Genau dafür gibt es Gogoll Sportmanagement. Nicht als Vermittlungsgeschäft, sondern als Beratung, die man bezahlt und die deshalb keine anderen Interessen bedienen muss. Ich bereite mich derzeit auf die FIFA Football Agent Exam vor, weil die spätere Arbeit ab dem ersten Profivertrag eine Lizenz erfordert. Die Arbeit mit den Familien beginnt aber lange davor.

Was ich nicht bin: jemand, der Ihnen eine Karriere verspricht. Was ich sein kann: jemand, der Ihnen ehrlich sagt, was er sieht.

  • UEFA-B-Lizenz, aktiver Trainer einer Frauenmannschaft
  • Vorstandsarbeit im Verein, Aufbau einer Frauenabteilung
  • In Vorbereitung auf die FIFA Football Agent Exam
  • Familie und Verein in Kierspe, Märkischer Kreis

Der Weg in die USA

Studieren und Leistungsfußball spielen — gleichzeitig.

College-Fußball in den USA ist für Spielerinnen aus Deutschland eine ernsthafte Option, und für manche die beste. Vier Jahre Studium mit einem Trainingsumfang, den es hier in dieser Form nicht gibt, und am Ende ein Abschluss, der auch dann trägt, wenn der Fußball nicht weitergeht.

Für die Vorbereitung arbeiten wir mit Warubi Sportsund Athletes USA zusammen — beide seit Jahren auf den Weg an amerikanische Hochschulen spezialisiert.

Ehrlich gesagt: Der Weg passt nicht für jede. Er verlangt schulische Leistungen, Englisch, und die Bereitschaft, für Jahre weit weg zu sein. Und er beginnt früher, als die meisten denken — wer sich in der Abiturphase zum ersten Mal damit befasst, ist spät dran.

Einschätzung zum College-Weg anfordern

Für Vereine

Arbeit an der Struktur, nicht an einzelnen Spielerinnen.

Ein Teil der Arbeit richtet sich nicht an Familien, sondern an Vereine im Märkischen Kreis und darüber hinaus.

Anfrage als Verein stellen

  • Kinderschutzkonzepte

    Erarbeitung und Überarbeitung von Schutzkonzepten, Verhaltensregeln und Meldewegen — praxisnah, nicht als Aktenordner.

  • Mädchen- und Frauenabteilungen

    Aufbau und Strukturierung: Mannschaftsstruktur, Trainergewinnung, Trainingszeiten, Übergänge zwischen den Altersklassen.

  • Elternabende und Workshops

    Was Talentförderung realistisch bedeutet, wie Wechselentscheidungen zustande kommen, welche Rolle Eltern dabei haben.

Häufige Fragen

Die Fragen, die Eltern wirklich stellen.

Was kostet das?

Es gibt drei Programmumfänge. Welcher passt, hängt davon ab, wo Ihre Tochter steht — das klären wir im Erstgespräch, bevor über Geld gesprochen wird.

Die Logik dahinter ist wichtiger als die Zahl: Im Entwicklungsprogramm zahlen Sie eine feste monatliche Vergütung für eine feste Leistung. Kein Erfolgshonorar, keine Provision, keine Beteiligung an einem späteren Wechsel. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate und verlängert sich nicht automatisch.

Für den Übergang in den Frauenbereich oder an ein College gibt es ein Einmalhonorar für einen klar abgegrenzten Auftrag. Erst ab dem ersten Profivertrag arbeiten wir auf Provision, und dann im Rahmen der FIFA-Obergrenzen.

Das Erstgespräch und die erste Einschätzung sind kostenlos.

Ab welchem Alter ist das sinnvoll?

In der Regel ab etwa vierzehn. Vorher ist der Entwicklungsstand zu wenig aussagekräftig, und die Entscheidungen, um die es geht, stellen sich noch nicht.

Ausschlaggebend ist aber nicht das Alter, sondern die Situation. Wenn mit zwölf ein Wechselangebot auf dem Tisch liegt oder eine Sichtung ansteht, ist ein Gespräch sinnvoll — auch wenn daraus kein Programm wird.

Und ehrlich gesagt: Es gibt einen Punkt, an dem es spät wird. Wer sich mit siebzehn zum ersten Mal fragt, wie es nach der Jugend weitergeht, hat weniger Möglichkeiten als jemand, der mit fünfzehn angefangen hat, darüber nachzudenken.

Sind Sie Spielerberater?

Im Jugendbereich nicht. Was wir dort anbieten, ist Entwicklungsbegleitung als bezahlte Dienstleistung: Einordnung, Planung, Gespräche, Begleitung bei Entscheidungen. Wir vermitteln keine minderjährigen Spielerinnen an Vereine, und wir werden dafür auch von keinem Verein bezahlt.

Vermittlung im eigentlichen Sinn — also Vertragsverhandlungen und Transfers — beginnt erst mit dem ersten Profivertrag. Diese Tätigkeit ist durch das FIFA Football Agent Reglement geregelt, und sie ist von der Jugendarbeit klar getrennt.

Die Trennung ist kein Formalismus. Sie ist der Grund, warum wir im Jugendbereich keinen finanziellen Anreiz haben, zu einem Wechsel zu raten.

Was passiert mit der Schule?

Sie steht im Entwicklungsplan gleichrangig neben dem Fußball. Nicht als Absicherung für den Fall, dass es nicht klappt, sondern als eigener Bereich mit eigenen Zielen.

Praktisch heißt das: Wir schauen uns die Belastung an, wir sprechen über Prüfungsphasen und Trainingsumfänge, und wenn es hilft, führen wir Gespräche mit der Schule. Es gibt mehr Spielraum, als viele Familien vermuten — man muss nur früh genug fragen.

Der Frauenfußball trägt in Deutschland nur eine kleine Zahl von Spielerinnen finanziell durch ein Berufsleben. Eine Ausbildung oder ein Studium ist deshalb kein Plan B. Es ist Teil des Plans.

Sie sind selbst Trainer und im Vorstand — ist das kein Interessenkonflikt?

Er wäre einer, wenn wir nichts dagegen täten. Deshalb gilt eine feste Regel: Spielerinnen aus der eigenen Mannschaft werden grundsätzlich nicht betreut. Ohne Ausnahme, ohne Einzelfallprüfung.

Für Spielerinnen aus dem eigenen Verein außerhalb der eigenen Mannschaft wird der Verein vorab informiert, und es gibt keine Betreuung ohne dessen Kenntnis.

Der Trainerjob hat auch einen Vorteil, den man nicht wegdiskutieren sollte: Wer selbst jede Woche auf dem Platz steht und im Vorstand sitzt, kennt die Realität in den Vereinen — und weiß, was ein Wechsel für eine Sechzehnjährige tatsächlich bedeutet.

Was, wenn wir aufhören wollen?

Dann hören Sie auf. Der Vertrag läuft zwölf Monate und endet dann von selbst — es gibt keine automatische Verlängerung und keine Vorverträge auf spätere Mandate.

Innerhalb der Laufzeit gilt eine Kündigungsfrist, die im Vertrag steht und die wir vorher besprechen. Wir binden niemanden an eine Zusammenarbeit, die nicht mehr passt.

Wenn Sie sich nach der Einschätzung gegen ein Programm entscheiden, ist das ebenfalls in Ordnung. Es kostet nichts, und Sie hören von uns nichts weiter.

Betreuen Sie auch Jungen?

Ja. Der Schwerpunkt liegt aber im Mädchen- und Frauenfußball, und das aus einem sachlichen Grund: Dort fehlt diese Begleitung am deutlichsten. Im Jungenbereich gibt es ab einem gewissen Niveau ein dichtes Netz aus Leistungszentren und Beratern. Im Mädchenbereich gibt es das so nicht.

Wer im Jungenbereich anfragt, bekommt dieselbe Arbeit und dieselben Regeln.

Muss meine Tochter den Verein wechseln?

Nein. Und das ist auch selten die richtige Antwort.

Ein Wechsel wird oft als Fortschritt gelesen, weil er sichtbar ist. Häufiger ist er ein Rückschritt: weniger Spielzeit, längere Fahrten, ein neues Umfeld in einem Alter, in dem Stabilität mehr zählt als Vereinsname. Ein Jahr auf der Bank in einer höheren Liga entwickelt niemanden weiter.

Es gibt Situationen, in denen ein Wechsel richtig ist. Dann sagen wir das. Aber wir verdienen daran nichts — und deshalb müssen Sie unsere Einschätzung nicht gegen ein Eigeninteresse abwägen.

Der erste Schritt

Eine ehrliche erste Einordnung — auch dann, wenn sie lautet: gerade nicht nötig.

Schreiben Sie uns, wo Ihre Tochter steht und was gerade ansteht. Sie bekommen innerhalb weniger Tage eine Einschätzung. Kein Verkaufsgespräch, keine Unterlagen im Anschluss, keine Nachfassmail.

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